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Coverdesign: frey-d-sign
Verwendete Fotos/Illustrationen von
Jakkapan Jabjainai/welcomia (123rf)

Ich hab's nicht mit Schubladen, aber wenn ich mir eine aussuchen müsste, würde ich den Roman als esoterischen Mystery-Thriller bezeichnen. Der Klappentext meint dazu:

„Erst nach einigem Zögern übernimmt Danny ,Angel‘ Engels, Ex-Rockstar und spiritueller Problemlöser, den Fall der jungen Pornodarstellerin Hope deVine, die von einem unsichtbaren, bösartigen Wesen heimgesucht wird. Bei seinen Nachforschungen stößt er auf eine exzentrische Künstlerclique, die zu ihrem Vergnügen einem alten exotischen Kult huldigt. Als sich die Spur im Nebel der Vergangenheit zu verlieren beginnt, liefert eine unheimliche Mordserie entscheidende Hinweise – und Angel begreift, dass er in das Reich heimtückischer, dunkler Magie hinabsteigen muss, um Hope ihrem Dämon zu entreißen.“

Wer hier einen Plot nach dem Schema „cooler Typ hilft süßem Mädel aus der Patsche“ erwartet, liegt genauso falsch wie jemand, der auf Grund des im Roman tangierten Porno-Milieus auf eine Aneinanderreihung von erotischen Ausschweifungen spekuliert. Auch eine Romanze wird man vergeblich suchen. Sprechen wir lieber von einer nicht-biologischen Vater-Tochter-Beziehung, die der Story ihren Drive gibt.

Der Fokus liegt auf der Detektivgeschichte, die sich zwar weit über die gewohnten Grenzen von Raum und Zeit hinaus erstreckt, aber immer wieder knallhart auf den Punkt kommt. Und wie in einigen anderen meiner Bücher spielt auch hier die Frage nach dem Befinden von Herrn Schrödingers Katze mit herein: Ist sie tot oder lebendig? Oder etwa beides gleichzeitig?

Hier noch ein Auszug aus einer Rezi, über die ich mich sehr gefreut habe:

„Selten einen so packenden und mitreißenden Thriller gelesen. (...) Sprachlich brillant und inhaltlich dicht und fesselnd erzählt.“