horr

Coverdesign: frey-d-sign
Verwendete Fotos/Illustrationen von
Jakkapan Jabjainai/welcomia (123rf)

"Horroshow" ist der Titel eines gefaketen Snuff-Videos, mit dem die junge Hope deVine ihre Karriere als Erotikdarstellerin gestartet hat. Doch scheint noch eine zweite Version des Videos zu existieren, die alles andere als ein Fake ist…

Der Klappentext meint dazu:

„Erst nach einigem Zögern übernimmt Danny ,Angel‘ Engels, Ex-Rockstar und spiritueller Problemlöser, den Fall der jungen Pornodarstellerin Hope deVine, die von einem unsichtbaren, bösartigen Wesen heimgesucht wird. Bei seinen Nachforschungen stößt er auf eine exzentrische Künstlerclique, die zu ihrem Vergnügen einem alten exotischen Kult huldigt. Als sich die Spur im Nebel der Vergangenheit zu verlieren beginnt, liefert eine unheimliche Mordserie entscheidende Hinweise – und Angel begreift, dass er in das Reich heimtückischer, dunkler Magie hinabsteigen muss, um Hope ihrem Dämon zu entreißen.“

Wer hier einen Plot nach dem Schema „cooler Typ hilft süßem Mädel aus der Patsche“ erwartet, liegt genauso falsch wie jemand, der auf Grund des im Roman tangierten Porno-Milieus auf eine Aneinanderreihung von erotischen Ausschweifungen spekuliert. Auch eine Romanze wird man vergeblich suchen. Sprechen wir lieber von einer nicht-biologischen Vater-Tochter-Beziehung, die der Story ihren Drive gibt.

Der Fokus liegt auf der Detektivgeschichte, die sich zwar weit über die gewohnten Grenzen von Raum und Zeit hinaus erstreckt, aber immer wieder knallhart auf den Punkt kommt. Und wie in einigen anderen meiner Bücher spielt auch hier die Frage nach dem Befinden von Herrn Schrödingers Katze mit herein: Ist sie tot oder lebendig? Oder etwa beides gleichzeitig?

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>> Ich hatte ein klein wenig Angst das Buch zu beginnen: Horror, Porno, Heimsuchung, Mord.. Da schlug meine Fantasie erstmal Purzelbäume. Mir wurde aber schnell klar, dass sich Peter Scheerer nicht dazu herablässt den Horror mit Gräueltaten im Pornomilieu zu schildern. Er geht viel subtiler vor, Scheerer lässt seine Leser teilhaben an den seelischen Qualen unter denen Hope zu leiden hat und die sind viel schlimmer als die körperlichen Wunden, die ihr im Schlaf zugefügt werden.
(…) ich kann hier wirklich nicht näher darauf eingehen, nicht nur das ich euch damit die Spannung nehme, mir fehlt auch das Talent die komplexen Zusammenhänge in Worte zu fassen. Horror-Show ist tatsächlich ein Buch, das man nicht nur lesen, sondern fühlen muss.
(...)
Peter Scheerer hat mich mit seinem Buch absolut überzeugt, es ist spannend und es fordert seine Leser, ohne sie zu überfordern, weil am Ende alles ein stimmiges Bild ergibt.<<

Lesenswertes aus dem Bücherhaus

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>>Selten einen so packenden und mitreißenden Thriller gelesen. Ist es ein Thriller? Vielleicht ist es auch Mystery, Fantasy oder einfach nur eine total abgefahrene, außerordentlich gut geschriebene surreale Story. Spielt jedenfalls keine Rolle ob, und wenn ja in welche Kategorie, man diesen Roman stecken kann. Er ist einfach saugut.
Sprachlich brillant und inhaltlich dicht und fesselnd erzählt. (…) Fünf Sterne für beste Unterhaltung.<<

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